Zielgerichtete Digitalisierung in Aktion: Die Berufsbildenden Schulen Buchholz (BBS) im PB-380

Das Team: Merle Wohlers und Birgit de Buhr (nicht im Bild: Leopold von Gilgenheimb)

Die Berufsbildenden Schulen Buchholz sind eine von drei Schulen, die am Professionalisierungsprogramm PB-380 der Medienfaktur teilnehmen. Wir interviewten das Team der BBS Buchholz zu ihren ersten Erfahrungen im Programm. Doch zunächst eine Vorstellung:

Steckbrief der BBS Buchholz und des Schulteams

Die Berufsbildenden Schulen Buchholz in der Nordheide sind das regionale Kompetenzzentrum für berufliche Bildung im westlichen Teil des Landkreises Harburg. Wirtschaftliche, technische, soziale und gestalterische Kompetenzen werden in Zusammenarbeit und Kooperation mit Betrieben, Einrichtungen und allgemeinbildenden Schulen vermittelt. Für die regionale Wirtschaftsentwicklung bilden die Schulen qualifizierte Arbeitskräfte aus. 120 Lehrkräfte unterrichten ca. 1600 Schüler*innen in den verschiedenen Bildungsgängen. Das an der Fortbildung teilnehmende Schulteam der BBS sind: Abteilungsleiterin Birgit de Buhr (u. a. zuständig für die Unterrichtsentwicklung, stellv. Mitglied der SL in der Medienfachgruppe/ Unterrichtsfächer: Gesundheit und Biologie). Lehrkraft Merle Wohlers (Unterstützerin Unterrichtsentwicklung und Leiterin der Medienfachgruppe/Unterrichtsfächer: Sozialpädagogik und Deutsch) Lehrkraft Leopold von Gilgenheimb (Mitglied der Medienfachgruppe/Unterrichtsfächer Ernährungswissenschaften/Sport)


1. Wie sind die BBS Buchholz auf das Programm PB-380 ‚Digitaler Unterricht‘ aufmerksam geworden und was waren Eure Kriterien zur Wahl eines Professionalisierungsprogrammes?

Bei der Durchsicht der diversen E-Mails sind wir zufällig auf das Programm PB-380 „Digitaler Unterricht“ aufmerksam geworden. Als wir auf das Fortbildungsangebot gestoßen sind, waren wir (Medienfachgruppe und Schulleitung) sofort begeistert, da es sich genau um die Zielsetzungen und Inhalte handelt, die wir auf dem Weg zur Entwicklung unserer digitalen Unterrichtskompetenzen im Rahmen unserer Professionalisierung und damit zur kompetenten Ausbildung unserer Schüler*innen benötigen.

2. Das PB-380 läuft für 14 Wochen. Andere Weiterbildungsprogramme laufen für wenige Stunden oder Tage. Gab es aus Eurer Sicht neue Erfahrungen, die sich von anderen Programmen unterscheiden? Was nehmt ihr mit?

Die aufeinander aufbauenden Themen, die professionelle Begleitung von hochkompetenten Dozent*innen, der Austausch mit anderen Schulteams und Studierenden, der wöchentlich strukturierte fachliche Input in Kombination mit der eigenen fachlichen Auseinandersetzung und dem Transfer für die eigene Schule, den individuellen Beratungsmöglichkeiten, der wöchentlichen Ergebnispräsentationen und Reflexionen lassen diese Fortbildung zu einer gewinnbringenden, nachhaltigen und überragenden Fortbildung werden.

Im Seminar wurde ein Umsetzungsprotokoll zur digitalen Transformation entwickelt (Auszug), in dem dokumentiert wird wie Modelle angewandter Wissenschaft (evidenz-basiert) in die Praxis umgesetzt werden.

3. Digitale Transformation ist ein großer Begriff, doch in der Praxis ist diese viel Arbeit. Was sind aus Eurer Sicht die größten Herausforderungen für Schulen in der Digitalisierung?

Die größten Herausforderungen der Schulen im Rahmen der Digitalisierung sind aus unserer Sicht die vielfältigen Anforderungen auf den unterschiedlichen Ebenen zu erfüllen. Neben der Erstellung eines Medienbildungskonzeptes, um Gelder bei dem Schulträger aus dem Digitalpakt für die technische Ausstattung zu erhalten, gilt es, eine effektive Kommunikations- und Lernplattform zu implementieren, Lehrkräfte und Schüler*innen im Umgang mit dieser und der Technik einzuführen und v. a. Lehrkräfte und Schüler*innen strukturiert entsprechend der geforderten digitalen Kompetenzen zu fördern.

4. Der erste Best-Practice Leitfaden, der auf den ersten zwei Wochen des Seminars beruht, ist der Onboarding Leitfaden der BBS Buchholz. Möchtet ihr hierzu etwas sagen? (Anmerkung: Die BBS Buchholz entwickelte einen Best-Practice Onboarding Leitfaden zu MS Teams für Schüler*innen zur Entstehung einer digital-vernetzten Lerngemeinschaft gemäß dem 5-Stufenmodell von Gilly Salmon)

Das uns in der Fortbildung vorgestellte „Fünf-Stufen-Modell“ von G. Salmon hat uns überzeugt und wir haben es deshalb sofort in handhabbares Wissen in Form des Leitfadens für die Lehrkräfte unsere Schule umgesetzt. Ziel ist es, den Kolleg*innen und den Schüler*innen durch die Umsetzung des Leitfadens, einen erfolgreichen Einstieg in das Online-Lernen und -Lehren, eine höhere Sicherheit und Zufriedenheit und erste Kompetenzentwicklung zu ermöglichen. Und dies theoretisch begründet und nachvollziehbar.

5. Ein letzter, offener Kommentar?

Wir freuen uns jede Woche, dass wir an dieser Fortbildung teilnehmen dürfen.
Herzlichen Dank an den Initiatoren, insbesondere an Joana Kompa und Dr. Michael Drabe für diese Perle unter den Fortbildungen.

Wir bedanken uns herzlich für dieses Interview!

Eindrücke von den Berufsbildenden Schulen Buchholz

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